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Würmer und Quallen im Nationalpark Schleswig-Hosteinisches Wattenmeer
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Das wohl auffälligste im Watt sind die Sandspagetti und die kleinen Trichter die den Wattboden tausendfach überziehen. Bei den Sandspagetti handelt es sich um die Kothaufen der Wattwürmer. Der Wattwurm gräbt sich eine Röhre in Form eines J oder U auf der einen
Seite wird der Sand vom Wattwurm ein gesogen, dadurch entsteht der Trichter, die Nährstoffe werden aus dem Sand gefiltert der Rest wird am Ausgang der Röhre ausgeschieden wodurch die Sandspagetti entstehen.
Der Bäumchenröhrenwurm baut aus Sandkörnern und Eiweiß eine lange Röhre deren Ende etwa Fingerlang aus dem Boden ragt und ein borstenartiges Kopfende hat. Bei Flut steigt der Wurm an das Kopfende und tastet mit seinen Tentakeln die Umgebung nach Nahrung ab.
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Legt man den ausgegrabenen Wattwurm wieder auf den Wattboden, beginnt er sofort mit dem Bau einer neuen Röhre. Nach wenigen Minuten hat er sich komplett eingegraben.
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Die Blaue Nesselqualle (Cyanea lamarcki) gehört zu den häufigsten Quallen an der Nordseeküste. Sie wird in den Sommermonaten in großen
Massen an die Küste getrieben. Die Kompaßqualle (Chrysaora hysoscella) lebt an der europäischen Atlantikküste wird aber im Sommer und im Herbst
in die Nordsee vertrieben und strandet hier oftmals.
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